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Weihnachtsbaum aufstellen

Die Tradition des Weihnachtsbaumes geht bis ins Frühe 16.Jahrhundert zurück. Ab diesem Zeitpunkt steht der Weihnachtsbaum Anfangs nur bei den vornehmen Bürgern in der Wohnstube, da Tannen und andere Nadelhölzer in Deutschland nur wenig verbreitet waren. . Im 18. Jahrhundert setzte sich dieser Brauch auch bei den niederen Bevölkerungsschichten nach und nach durch, wobei der gestiegene Bedarf an Nadelbäumen erst im 19.Jahrhundert gedeckt werden konnte. Zuvor mussten sich grad die Ärmeren mit Zweigen und kleinen Ästen zufrieden geben. Hauptsächlich nimmt man Tannen als Weihnachtsbäume, doch Fichten und andere Nadelbäume sind heute ebenfalls sehr weit verbreitet und werden gern genommen. In Deutschland ist die Nordmann-Tanne die ungeschlagene Nummer eins bei den Weihnachtsbäumen.

Die Deutschen geben jährlich über 600 Millionen Euro für Weihnachtsbäume aus.

In vielen Ländern setzt man mittlerweile auf den Weihnachtsbaum aus der Fabrik. In Deutschland ist der Plastik-Weihnachtsbaum weniger verbreitet.

Der Weihnachtsbaum wird in der im Laufe der Adventszeit bzw. am Heiligen Abend aufgestellt. Im evangelischen Raum wird er traditionellerweise spätestens am 6.Januar abgeschmückt und entfernt. In katholischen Familien blieb er meist bis zum 2.Februar stehen. Beim Weihnachtsbaumständer gibt es verschieden Möglichkeiten den Baum zu befestigen.

Am bekanntesten ist der Weihnachtsbaumständer aus Metall, wobei hier der Baum mittels Schrauben oder Keilen arretiert wird. Mittlerweile nutzen viele Familien auch den Baum im Blumentopf. Dies hat den Vorteil dass der Baum nach dem Abschmücken im Garten eingepflanzt werden kann.

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