traumhafte Feiern

tolle Tipps für Ihre Feier!

Jump to content.

Sozialhilfe Beerdigung

Das ein verstorbener Mensch in der einen oder anderen Form in eine Grabstätte verbracht wird, darauf besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch.

Jeder Mensch kann in die Lage kommen, dass er einen geliebten Menschen verliert, zu dessen Beerdigung er gezwungen, aber wirtschaftlich nicht in der Lage ist.

Da muss sich auch niemand dafür schämen, wenn er in dieser Situation auf staatliche Unterstützungen angewiesen ist und beim Sozialamt oder einer der Arbeitsgemeinschaften den Antrag auf „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ stellen muss.

Es muss sich auch kein Mensch pietätlos vorkommen, wenn er dann noch zu Lebzeiten des Schwerkranken beispielsweise bei mindestens drei Bestattern Kostenvoranschläge einholt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Viele Ämter arbeiten mit Bestattungsunternehmern zusammen und haben so genannte Sozialfallleistungen ausgearbeitet.

In der Regel gibt es die Zuschüsse für die Verbrennung im schlichten Kiefernsarg, eine einfache Urne und die Bestattung im Rosenhain oder den günstigen 20er Gräbern, die viele Friedhöfe bei nicht mehr genutzten Familiengräbern eingerichtet haben.

Letztere sind nicht ganz so anonym, da in der Regel Namenstafeln angebracht werden, wenn die im Volksmund „Massengräber“ genannten Grabstellen voll belegt sind.

Diese Grabstellen werden von den Friedhofsverwaltungen gepflegt und bieten auch denen eine Alternative, die weit weg vom gewünschten Bestattungsort ihrer verblichenen Lieben wohnen und sich nicht um Grabpflege kümmern können.

Zuschüsse werden gezahlt für eine so genannte „stille Trauerfeier“, bei der der Friedhofsverwalter ein paar allgemeine Worte in der Kapelle und am Grab spricht.

Wer anschließend feiern möchte, muss das meistens aus der eigenen Tasche zahlen oder bekommt nur einen geringen Zuschuss für ein schlichtes Kaffeetrinken im eigenen Heim im Kreise der engsten Familie.

Goldene Hochzeit

In Zeiten zunehmender Zahlen von Singles und ständig weiter steigenden Scheidungsraten wird es immer seltener, dass ein Ehepaar 50 Jahre verheiratet bleibt und somit das Fest der „Goldenen Hochzeit“ feiern kann.

Ein halbes Jahrhundert mit ein und demselben Menschen leben, all die Freuden und Nöte des Lebens teilen, gemeinsam Kinder zeugen und groß ziehen, wer schafft das heute schon noch?

Deshalb wird diesem Fest auch in den Familien große Aufmerksamkeit zuteil und oft wird dies zum Anlass genommen, einmal die gesamte Verwandtschaft unter einem Dach haben zu wollen. Dementsprechend hoch sind auch die dabei entstehenden Kosten für die Feier und man sollte schon vorher planen, in welcher Größenordnung man sich diese Feier leisten kann.

Vor allem, weil dann meistens auch viele Gäste von außerhalb kommen und man entsprechende Übernachtungsquartiere benötigt.

Viele Paare beginnen die Feier der „Goldenen Hochzeit“ damit, dass sie sich symbolisch noch einmal trauen lassen und ihren Bund fürs Leben damit erneuern.

Eine ganze Reihe von goldenen Paaren ist aber auch der Meinung, dass dies ein Festtag nur für die beiden Eheleute ist und gönnen sich aus diesem Anlass eine schöne Reise.

Dann ist meistens die Verwandtschaft sauer, weil nicht gefeiert wird. Aber dem kann man vorbeugen, indem man zum Beispiel nach der Rückkehr eine Grillparty oder so plant und Verwandte und Bekannte rechtzeitig darüber informiert.

Beliebt sind auch Reisen an den Ort der Trauung oder eine Wiederholung oder sehr viel verspätete Durchführung der Hochzeitsreise, um Erinnerungen an die verlorene Jugend aufzufrischen.

Aber egal, wie dieser Festtag auch begangen wird, das wichtigste dabei ist und bleibt, dass die Eheleute es geschafft haben, so lange zueinander zu stehen „in guten wie in schlechten Tagen“, so wie sie es sich einstmals versprochen hatten.

Veranstaltung Weihnachtsfeier

Die betriebliche Weihnachtsfeier kann man auf verschiedene Art und Weise feiern: Man überlässt einem Festkomitee die Organisation und Durchführung des jährlichen Events, bestimmt als Chef selbst was und wo es veranstaltet wird oder man wählt einer Veranstaltung der besonderen Art. Angefangen bei einer Forstverwaltung, wo man seinen Weihnachtsbaum zunächst selbst schlagen muss und dann erst mit den Kollegen feiert über eine Planwagenfahrt mit Glühwein und anschließendem Essen vor dem prasselnden Kamin oder einer Feier nach einem Konzert bis hin zur Weihnachtsfeier mit einem internationalen Spitzenkoch ist heute alles buchbar – je nach Geldbeutel. Ein Beispiel einer Veranstaltung in der Region Leipzig: Die betriebliche Weihnachtsfeier mit zwei Comedy-Diner-Shows kreiert, von der alle Beteiligten noch Monate später erzählen. Sie besteht aus der kompletten Dinner-Show, einem festlichen Vier-Gänge-Menü, Getränken nach Wahl und den ganzen Abend über Comedy, Spaß und Unterhaltung. Wobei eine Comedy-Show ähnlich wie in dem Film „Die Feuerzangenbowle“ ablaufen könnte. Die Schüler (Mitarbeiter) erleben unterhaltsame und humorvolle Stunden mit Pausenbrot (erlesene Speisenfolge), nehmen an einem vierstündigen Kabinettstück aus der Schulvergangenheit teil und erhalten sogar ein Abschlusszeugnis. Und nicht zu vergessen: Zu diesem feierlichen Anlass wird die original „Feuerzangenbowle“ serviert.           

Heiratsantrag machen

Der klassische Heiratsantrag lief darauf hinaus, dass der Bräutigam in spe in der einen Hand einen Blumenstrauß für die künftige Schwiegermutter und in der anderen einen selbigen für seine Braut hatte und beim Brautvater um die Hand seiner Liebsten bat und anschließend vor der Angebeteten auf die Knie fiel, um sich auch ihr Einverständnis für eine Vermählung zu holen. 

Das mag zwar heute hin und wieder noch so vorkommen, vor allem in höhergestellten und adeligen Kreisen, aber bei Otto Normalverbraucher herrscht da in der modernen Zeit auch an dieser Stelle beinahe Gleichberechtigung unter den Geschlechtern.

In aller Regel werden Festivitäten mit einer besonderen Stimmung genutzt, um den Partner oder die Partnerin um das Ja-Wort zu bitten. Steht keine Party an, wird die Stimmung für einen gelungenen Heiratsantrag geschaffen. Der Abend vorm Kamin (falls man einen hat) wird mit Kerzenschein und schönem Essen zur romantischen Kulisse.

Da ist der Eiffelturm mit der grandiosen Aussicht über die Stadt der Liebe, der gern für Heiratsanträge genutzt wird.

Auch die romantische Atmosphäre eines Kurzurlaubs in Venedig oder eine Fahrt durch holländische Grachten werden gerne als Schauplatz für Heiratsanträge ausgewählt.

Wer es ausgefallener möchte, kann in einer gemütlichen Gaststätte ein romantisches „Dinner for two“ bestellen und den Ring im Essen der Liebsten servieren lassen.

Für die Menschen, die keine eigenen Ideen haben oder ihre Ideen ohne fremde Hilfe nicht umsetzen können, gibt es inzwischen Dienstleister, mit denen man sich zusammen tun kann oder man wendet sich an die Redaktionen der Fernsehshows, die immer wieder außergewöhnliche Heiratsanträge präsentieren.

Weihnachtsfeier Reden

Man stelle sich folgende Situation vor: Der Saal ist festlich geschmückt, das Büffet aufgebaut und die Belegschaft wartet gespannt auf die Rede des Chefs. Doch schon nach den ersten Sätzen wird es langweilig und die ersten Gäste fragen „Wann gibt es endlich was zu essen?“. Die obligatorische Chefansprache gehört zwar zu jeder Weihnachtsfeier, doch das alte Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“ kommt auch hier zum Tragen. Auf einer Weihnachtsfeier sollte die Rede nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern, sie sollte auch nur mit drei Kernbotschaften versehen sein. Wichtig ist bei der Weihnachtsrede, sie wird ja sozusagen als „Jahresabschluss“ gehalten, dass der Redner seine Worte nicht herunter leiert, vielmehr sollte er mit seinen Zuhörern kommunizieren. Blickkontakt ist dabei unumgänglich, aus diesem Grund sollten die Worte auch möglichst frei gehalten werden. Einfache Floskeln wie „Meine sehr verehrten Damen und Herren“ oder „Liebe Kolleginnen und Kollegen“ sind verpönt, es sollte lieber mal zwischendurch heißen“ Denken sie auch manchmal“ oder „Geht es ihnen auch so wie mir?“, mit diesen Worten ist es meist sehr einfach, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.  

Beerdigung Kleidung

Die Traditionen der Bekleidung aus Anlass einer Beerdigung sind bei den verschiedenen Kulturen recht unterschiedlich. Es gibt Gegenden in der Welt, da ist Weiß die Farbe der Trauer, während im europäischen Raum schwarze Kleidung als angemessen gilt.

Jeder kennt mit Sicherheit Menschen, die sich darüber aufgeregt haben, dass Herr x oder Frau y zur Beisetzung der Frau Mustermann im weißen Anzug erschienen sind. Ehe man da Urteile fällt, sollte man wissen, aus welchen Kulturkreisen die Trauernden kommen.

Auch muss dabei berücksichtigt werden, dass nicht jeder Mensch einen schwarzen Anzug oder ein schwarzes Kostüm griffbereit im Schrank hängen hat und die Hartz IV- Empfänger von der ArGe auch nicht extra Bekleidungsgeld bekommen, dass sie sich für eine Beerdigung neu einkleiden können.

Üblich ist in Deutschland dunkle, gedeckte Kleidung, die sowohl bei Damen und Herren auch mit weißem Oberteil kombiniert werden kann. Knallige Farben wie Gelb, Grün, Rot oder pinkfarbige Töne haben bei einer Trauerfeier allerdings nichts zu suchen.

Auch sollte unifarbige Kleidung bevorzugt werden. Großflächige Blumendekore etc. sind hier fehl am Platze. Edel wirken für die Damen schwarze Oberteile mit Lurexfaden oder kleinen Stickereien, während die Herren versuchen sollten, sich zum weißen Hemd wenigstens einen schwarzen Schlips zu kaufen oder auszuleihen.

In vielen größeren Städten kann man diese Kleidung auch ausleihen und muss sich nicht extra neue Sachen kaufen.

Aber gleichgültig, für wie wichtig die schwarze Bekleidung auf Trauerfeiern auch gehalten wird … Entscheidend ist doch die Liebe und die Trauer, die die Hinterbliebenen tief in ihrem Herzen tragen und nicht wie sie dies am besten nach außen hin präsentieren können.

 

Weihnachtsfeier Musik

Was ist eine Feier ohne Musik? Wenn aber Menschen aller Altersgruppen aufeinander treffen, die ohnehin nicht viel voneinander wissen, wird die Auswahl der Musik recht problematisch. Je später der Abend, desto schlechte kann man es den Gästen Recht machen. Häufig lässt sich der Chef eine außergewöhnlich Lokalität einfallen, um seine Mitarbeiter zum Jahresschluss zu überraschen. Je nach Geldbeutel wird eine Kapelle, Band oder ein Solosänger verpflichtet und alle haben dieselbe Aufgabe: Für gute Stimmung zu sorgen und gleichzeitig eine festliche Stimmung unter den Mitarbeitern zu erzeugen. Hervorragend eignen sich für solche Gelegenheit A Capella Gruppen, die ohne technischen Schnickschnack durch den Saal gehen und singen. Die elegant in schwarz auftretenden Herren können zum Beispiel von Tisch zu Tisch gehen, Weihnachtslieder anstimmen und die Gäste animieren, mitzusingen – je später die Stunde und der Alkoholkonsum, desto größer der Erfolg, weitere Mitsänger zu bekommen. Der Vorteil dieser Gruppen ist, durch ihr ständiges gehen durch den Saal werden sie überall gehört. Aber auch Live-Musik oder ein DJ kommt häufig gut an, nur müssen die Musiker beziehungsweise der Plattenaufleger Fingerspitzengefühl zeigen, vom „allem etwas „ spielen und eines ist enorm wichtig: Bei sich bietender Gelegenheit die Weihnachtszeit nicht vergessen und die passende Musik anstimmen.

Rede Beerdigung

Wenn ein Mensch in der einen oder anderen Art von uns geht, steht die Frage, was er im Leben der Zurückgebliebenen bedeutet hat. Nirgends kommt das so deutlich zum Ausdruck wie bei einer Beerdigung.

Für die Rede bei einer Beerdigung gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Üblich ist es in Deutschland, dass die Bestatter den Trauernden die Buchung eines Profiredners anbieten, der sich vorher mit der Familie zusammensetzt und Informationen zusammen trägt, aus denen er dann eine ganz persönliche und individuelle Trauerrede schreibt und vorträgt.

Wer sich diesen Luxus nicht leisten kann, hat inzwischen bei vielen Friedhöfen die Möglichkeit, eine so genannte stille Trauerfeier durchzuführen, bei denen in der Regel der Friedhofsverwalter ein paar kurze allgemeingültige Worte vorträgt, in denen jeweils nur der Name der oder des Verstorbenen eingesetzt wird.

In vielen Ländern ist es üblich, dass bei einer Trauerfeier die Hinterbliebenen zu Wort kommen. Das hat den Vorteil, dass die Menschen das Lebenswerk des Toten aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen können. Jeder Mensch empfindet den Verlust eines geliebten Menschen anders und kann mit einer eigenen Rede auch ein Stück Trauerarbeit leisten.

Je nachdem, welchen sozialen Status der oder die Verstorbene hatte, werden sich möglicherweise auch Personen wie Bürgermeister oder Pfarrer zu Wort melden und die guten Taten des Toten ins rechte Licht rücken.

Die möglichen Ecken und Kanten im Charakter und Wirken des verstorbenen Menschen kennen alle, aber sie sollten bei den Trauerreden außen vor bleiben. Hier geht es darum, ein paar Minuten in stillem Gedenken an den Toten zu verbringen und nicht über sein Leben zu urteilen.  

Weihnachten im Zirkus

Es ist nicht mehr lange bis Weihnachten und wie jedes Jahr taucht die Frage auf „Wie gestalten wir in diesem Jahr unsere Weihnachtsfeier?“ Meist werden besonders „qualifizierte“ Mitarbeiter ausgesucht nach dem Motto „Macht mal was“ und das Ende vom Lied: Es wird gegessen, gekegelt, getrunken und am Ende war es „wie jedes Jahr“. In einigen Städten Deutschlands ist eine neue Idee für Adventspartys beziehungsweise Weihnachtsfeiern entstanden: Mitarbeiter, Kollegen oder Vereinsfreunde feiern im Weihnachtsfeierzirkus. Bereits ab zehn Personen wird die Gruppe je nach Vorstellungen und natürlich dem Preis kulinarisch verwöhnt und so „ganz nebenbei“ noch artistisch unterhalten. Für weniger als 60 Euro kann man diesen netten und außergewöhnlichen Abend buchen, als Beispiel: Apperitif, weihnachtliches Büffet, Getränke wie Bier, Wein und andere, eine Zirkusshow, After-Show-Party mit DJ sowie einen Parkplatz an einem „echten“ Zirkuszelt. Und das alles ist schon für weniger als 60 Euro pro Person zu haben. Das Büffet dauert in der Regel etwa eine Stunde, im Anschluss daran kommt eine 90-minütige Zirkusshow, und bis zum „open end“ hat der DJ das Sagen. Eine etwas außergewöhnliche Weihnachtsfeier, über die bei den Mitarbeitern bestimmt noch lange gesprochen wird.       

Musik Beerdigung

Es ist immer schwer, wenn ein Mensch stirbt und damit eine oft nicht zu schließende Lücke im Leben der Hinterbliebenen hinterlassen.

Viele Menschen sind dann schon bei der Organisation der Trauerfeierlichkeiten überfordert.

Die Bestatter nehmen den Trauernden viele Wege ab und organisieren eine ganze Menge routiniert, aber dennoch müssen die Menschen einige Dinge selbst entscheiden.

So gehört die Auswahl an Musik für die Beerdigung selbst zu einer der schwierigsten Herausforderung. Viele Menschen greifen auf Gründen der Pietät auf das zurück, was die Bestattungsunternehmen als Auswahl anbieten. „Trauermarsch“ und Ausschnitte aus Beethovens und Mozarts Werken sind da die beliebtesten Titel.

Aber wenn man sich in Erinnerung ruft, dass diese Feier die letzte ist, die man für den verstorbenen Menschen ausrichten kann, drängt sich der Gedanke auf, dass er auch das Recht hat, mit der Musik aus dem Leben verabschiedet zu werden, die er als lebender Mensch gerne gehört hat.

Viele Bestatter bieten heute auch die Möglichkeit, eigene CD’s mitzubringen und abzuspielen. Klar ist, dass da „Schön ist es, auf der Welt zu sein“ von Roy Black oder „Humba Tätärä“ nichts zu suchen haben.

Aber was hindert die Trauernden daran, sich beispielsweise bei den getragenen Klängen von Jean Michelle Jarre oder dem „Ave Maria“ ebenfalls von Roy Black daran zu erinnern, wie sich der Verblichene für diese Musik begeistern konnte.

Das gilt auch für die anschließende Feier, die auf die Tradition des „Fell versaufen“ zurückgeht. Niemand muss sich dafür schämen, denn könnten uns die Verstorbenen noch etwas sagen, würden sie uns sicher mitteilen, dass wir uns auch weiterhin am Leben freuen sollen und sie trotzdem in liebevoller Erinnerung behalten können.

« Vorherige SeiteNächste Seite »